RP Neujahrskonzert 2017

Musikalische Reise durch die Zeit

Minfeld: Musikverein Harmonie gibt mit instrumentaler Verstärkung Neujahrskonzert in der Minfelder Kirche

Eine Musikalische Reise in alle vier Himmelsrichtungen, dabei auch den Blick in die ferne Zukunft und auch in ein trauriges Kapitel der deutschen Vergangenheit gerichtet, unternahm der Musikverein “Harmonie” Minfeld bei seinem Neijahrskonzezrt in der katholischen St. Laurentiuskirche in Minfeld. Das wurde zu einem Besuchermagneten, worüber sich der Veranstalter sehr freute.

Jennifer Burg hatte als aktive Musikerin die Aufgabe übernommen, durch das Programm zu führen, das unter der Leitung von Dirigent Alexander Felz entstanden war und mit dem Satz “Carpe Diem Musica” von Mnfred Schneider eröffnet wurde. Mit dieser positiven und lebensbejahenden Botschaft wolle der Musikverein “Harmonie” das Jahr 2017 beginnen, so die charmante Moderatorin des Abends, die eingangs auch im Namen von PFarrer Stanilaus Mach die Gäste begrüßt hatte.
Danach ging es gleich in den Süden zur Kanareninsel Lanzarote, deren “Feuerberge” man sich in einem Satz von Markus Götz gewissermaßen bildhaft vorstellen konnte. Lilli Hauk bekam hier viel Beifall für ihren Solopart mit dem Altsaxophon. Den erntete aber auch die Schlagzeugergruppe um “urgestein” Stefen Felz mit den Nachwuchsmusikern Pia Bevier, Dennis Gottschang und Marek Felz. Vom berühmten Filmkomponisten Hans Zimmer stammt die Musik zum “Da Vinci Code”. Die Melodie “For always” (Musik von John Williams) wurde von Trompeter Christian Felz gespielt und erhielt ebenso wie die Kapelle mit dem Satz “Nicaragua” oder mit “The Second Waltz” von Dimitri Shostakowitsch sehr viel Beifall.
Instrumentalsolisten, die nicht unbedingt zur Stammbesetzung eines Musikvereins zählen, bereicherten das Neujahrskonzert. Zum einen war dies der junge und sympathische Geiger Max Kirchhoff, der zunächst im Stück “Lord Tullamore” (Carl Wittrock) für gefühlvolle und ruhige Momente sorgte, und acuh in der Musik zum Spielberg-Film “Schindlers Liste” oder in der “Toccata in D-Minor” von Johann Sebastian Bach begeisterte.
Als Berufskollege (beide spielen im Heeresmusikkorps der Bundeswehr in Koblenz) des Dirigenten Alexander Felz ließ es sich Bodo Rünz selbst an seinem Geburtstag nicht nehmen, mit seinem Instrument nach Minfeld zu reisen. Im Schottenrock zog er in die Kirch ein, die Bagpipe (Dudelsack) sorgte für außergewöhnliche Klänge in der Kirche und die Melodien “Celtic Crest” oder “Highlang Cathedral” wurden zu besonderen Erlebnissen. Dass Bodo Rünz mit “Amazing Grace” dann auch noch in der Zugabe der “Minfelder Musik” mitwirkte, wurde mit stehenden Ovationen gefeiert.
Dieses Dankeschön hatte sich auch die Moderatorin Jennifer Burg verdient, die die Melodien sachkundig präsentiert hatte und den Mitwirkenden dankte. Am Ende zeigte sich Dirigent Alexander Felz, der die Kapelle seit nunmehr zehn Jahren leitet, gerührt vom lang anhaltenden Applaus und lobte seine Musiker für die erfolgreiche Arbeit.